Ghee (geklärte Butter)

Zutaten:
Zwei Pfund ungesalzene Sauerrahmbutter.

Warum Sauerrahmbutter? Butter war früher immer Sauerrahmbutter, d.h. Milch wurde abgekocht, der Rahm abgeschöpft und gesammelt, dann kamen Joghurtbakterien dazu, die den süßen Rahm in sauren umwandeln, das dauerte etwa 12 Stunden. Danach hat man den Sauerrahm noch 12 Stunden ziehen lassen, um den Geschmack zu verbessern. Die Bakterien, die aus dem süßen, nun sauren Rahm machten, sind unseren Darmbakterien sehr ähnlich. Damit wäre schon ein Verdauungsschritt erledigt. Sauerrahmbutter ist leichter be-kömmlich, hat eine höhere Verdauungs-kapazität, fördert andere Verdauungs-prozesse besser und sorgt dafür, dass der Körper die Fraktion des guten Cholesterins erhöht.

Bei Süßrahmbutter fehlt der gesamte Säuerungsprozess und bei mildgesäuerter Butter dauert der Prozess der Säuerung eine Stunde, statt 24 Stunden. Info von Ravidas Korn, Leiter des AUM Kurzentrums)

Die Zubereitung:
Die Butter in einem Topf auf mittlerer Hitze schmelzen, Hitze reduzieren und weiter köcheln lassen, bis die Butter klar und goldfarben ist. Nicht umrühren! Der Schaum sinkt teilweise nach unten und setzt sich ab. Das Abgesetzte darf leicht bräunlich werden, aber nicht anbrennen. Ein Teil des Schaumes bleibt an der Oberfläche und ist leicht flockig.

Das köchelnde Ghee nicht zu lange ohne Aufsicht lassen, damit es nicht anbrennt. Wenn die Flüssigkeit klar und goldgelb ist, „nussig“ riecht, nach ca. 20-30 min (bei einem Pfund Butter) den Topf vom Herd nehmen und das Ghee durch ein dünnes Tuch in ein sauberes Glas gießen.

Wenn das Ghee abgekühlt ist, kann man es in einem geschlossenen Glas gut aufbewahren, es muss nicht in den Kühlschrank. Es hält sich sehr lange und wird nicht ranzig.

Der regelmäßige Verzehr von Ghee schmiert die Gelenke von innen, macht die Haut geschmeidig und fördert die Verdauung. Ghee ist das einzige Fett, das kein Cholesterin bildet, sondern hilft, es abzubauen. Ghee ist das wichtigste Produkt im Ayurveda. In den Jahrtausend alten Schriften wird das ayurvedische Ghee als Lebenselixier schlechthin beschrieben. Es soll von Natur aus als Aufbaumittel wirken, denn – so die Schriften – Ghee stärkt Kapha, balanciert Vata und kühlt Pitta.

(basierend auf dem Text von Karin Schuller „Ayurveda in aller Munde“)

2 Kommentare

  1. Hallo Ellen, der Kochkurs letzten Samstag in FFM war klasse hat mir sehr viel gebracht d.h
    das ich die Gewürze lerne richtig einzusetzen bzw. zu mixen . Das rezept von dem Reis vom
    Samstag habe ich leider vergessen könnstet du mir es per mail schicken der reis war absolut klasse. Danke im voraus. viele Grüße von siglinde bis die Tage. Stephan

    1. Lieber Stefan und Sieglinde,
      Das freut mich, das es euch gefallen hat .
      Das Rezept für den Zitronen – Kurkuma Reis kannst du dir aus dem Rezept Registers herunterladen.
      Viel Freude am Ausprobieren!
      Es war schön mit euch
      Herzliche Grüße , Ellen

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